Ratgeber
DIN 18252 – Sicherheitsklassen erklärt
Die Norm DIN 18252 regelt Schließzylinder – hier erklären wir die Sicherheitsklassen und die gängigen Schutzmerkmale gegen Aufbruch.
Drei Sicherheitsklassen
DIN 18252 ist die deutsche Norm für Profilzylinder und unterscheidet drei Sicherheitsklassen – P1, P2 und P3 – mit steigenden Anforderungen an den Einbruchschutz. Zylinder der höheren Klassen benötigen speziellen mechanischen Schutz auf der Angriffsseite und eignen sich besonders für Sicherheitstüren, etwa an Haus- oder Wohnungseingängen.
Was einen Zylinder konkret vor Aufbruch schützt
In der Praxis sind es vor allem drei Schutzmerkmale, die einen Zylinder einbruchhemmend machen: Bohrschutz durch eingelegte Hartmetallstifte, die ein Aufbohren erheblich erschweren; Ziehschutz beziehungsweise Kernzugschutz, der verhindert, dass der Kern nach einem Abbruchversuch mit Werkzeug herausgezogen werden kann; und Anti-Bump-Schutz gegen sogenanntes Lockpicking per Bumping, bei dem ein präparierter Schlüssel mit Schlägen zum Öffnen gebracht werden soll.
Häufige Fragen
Reicht ein normaler Zylinder ohne diese Schutzmerkmale nicht aus?
Für weniger exponierte Türen, etwa Innentüren, oft schon. Für Haus- und Wohnungseingangstüren empfehlen wir aber in der Regel einen Zylinder mit Bohr-, Zieh- und Anti-Bump-Schutz.
Kann ich meinen bestehenden Zylinder gegen einen geschützten austauschen lassen?
Ja, das ist meist unkompliziert möglich, ohne das gesamte Einsteckschloss zu tauschen.
Passende Leistung

