Ratgeber
DIN 18251 einfach erklärt
Die Norm DIN 18251 regelt Einsteckschlösser – hier erklären wir die Sicherheitsklassen und was sie für Ihre Tür praktisch bedeuten.
Fünf Klassen, steigende Anforderungen
DIN 18251 regelt Maße und Sicherheitsanforderungen für Einsteckschlösser – den mechanischen Schlosskasten mit Falle und Riegel, der im Türblatt sitzt. Vereinfacht dargestellt unterscheidet die Norm fünf Klassen: Klasse 1 und 2 stehen für einfache Innentürschlösser mit geringen Sicherheitsanforderungen, Klasse 3 für ein solides Zylinderschloss im Alltagsgebrauch. Klasse 4 und 5 bezeichnen Zylinderschlösser mit erhöhter beziehungsweise noch weiter erhöhter Einbruchhemmung. Für Haustüren empfiehlt die Polizei mindestens Klasse 4.
Einfaches Schloss oder Mehrfachverriegelung?
Ein Standard-Einsteckschloss sichert die Tür an einem einzigen Punkt über Falle und Riegel. Eine Mehrfachverriegelung dagegen verriegelt beim Abschließen gleichzeitig mehrere Punkte entlang der gesamten Türhöhe. Das erhöht nicht nur den Einbruchschutz spürbar, sondern verteilt auch die Belastung gleichmäßiger auf die Tür – bei hochwertigen, neueren Haustüren ist das heute Standard. Bei Innentüren reicht dagegen in aller Regel ein einfaches Einsteckschloss völlig aus, hier steht meist eher Komfort als Einbruchschutz im Vordergrund.
Häufige Fragen
Welche Klasse brauche ich für meine Haustür?
Die Polizei empfiehlt für Haustüren mindestens Klasse 4. Wir beraten Sie gerne vor Ort, welche Klasse für Ihre konkrete Situation sinnvoll ist.
Lohnt sich eine Mehrfachverriegelung nachträglich?
In vielen Fällen ja, da sie Einbruchschutz und Stabilität der Tür deutlich verbessert. Ob das bei Ihrer bestehenden Tür technisch möglich ist, prüfen wir vor Ort.
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